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Skulptur / Figur

Bedeutender Shakyamuni Buddha aus Ladakh, 18. Jh. — Feuervergoldete Bronze

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Haltung
Sitzend
Gewicht
4.2 kg
Referenz
678

Maße: H 37,5 × B 25,5 cm
Gewicht: 4,2 kg
Material: Feuervergoldete Bronze
Datierung: 18. Jahrhundert
Region: Ladakh, Westlicher Himalaya
Darstellung: Buddha Shakyamuni
Preis: Preis auf Anfrage / Gebot abgeben


Ein bedeutender Altarbronze aus Ladakh

Mit einer Höhe von 37,5 cm und einem bemerkenswerten Gewicht von 4,2 kg besitzt dieser Shakyamuni eine außergewöhnlich kraftvolle Präsenz. Die massive Bronze wurde für die Betrachtung im sakralen Raum geschaffen: kompakt in den Proportionen, ruhig in der Modellierung und reich ausgearbeitet in den Details.

Das Werk wird dem Ladakh des 18. Jahrhunderts zugeschrieben. Diese Region im westlichen Himalaya war über Jahrhunderte ein wichtiger Schnittpunkt buddhistischer Kunsttraditionen. Tibetische Ikonographie begegnete hier den hochentwickelten Metalltechniken des Himalaya und Einflüssen aus Kashmir, Nepal und Zentralasien.

Historische Feuervergoldung

Große Bereiche der ursprünglichen Vergoldung haben sich erhalten. Besonders in geschützten Vertiefungen liegt das Gold noch kräftig auf der Bronze, während Nase, Wangen und andere exponierte Partien deutlich weicher und stärker berieben erscheinen.

Gerade dieses Wechselspiel zwischen Gold, dunkler Patina und stellenweise freiliegender Bronze verleiht der Oberfläche ihre außergewöhnliche Tiefe. Sie wirkt nicht künstlich vereinheitlicht, sondern zeigt die unterschiedlichen Veränderungen, die während der langen Geschichte des Bildes entstanden sind.

Ziselierung und Kaltbearbeitung

Unter Vergrößerung wird die aufwendige Nachbearbeitung des Gusses sichtbar. Feine parallele Werkzeugspuren befinden sich unter anderem an geschützten Stellen des Gewandes und im Halsbereich. Auch die einzelnen Haarlocken wurden nach dem Guss sorgfältig definiert.

Bemerkenswert ist, dass die Vergoldung über diesen Bearbeitungsspuren liegt. Damit lässt sich die ursprüngliche Arbeitsfolge nachvollziehen: Nach dem Guss wurde die Bronze gefeilt, geglättet und ziseliert, bevor die Goldoberfläche aufgebracht wurde.

Der Saum des Mönchsgewandes trägt zusätzlich eine fein gravierte Folge geometrischer und kreisförmiger Ornamente. Diese zurückhaltende Dekoration erzeugt den Eindruck eines kostbaren Textils, ohne die ruhige Gesamtwirkung der Figur zu stören.

Das Gesicht des Shakyamuni

Das Gesicht ist von großer Ruhe geprägt. Langgezogene Augen, die fein modellierte Nase und der geschlossene Mund bilden eine ausgewogene Komposition, während die eng gesetzten Locken dem Kopf eine klare plastische Struktur verleihen.

In geschützten Bereichen haben sich dunkle Pigmentreste und Spuren historischer Oberflächenbehandlung erhalten. An den erhöhten Gesichtspartien ist die Vergoldung dagegen durch langanhaltende Berührung und Reinigung deutlich weicher geworden. Diese Unterschiede gehören heute wesentlich zum Charakter des Stückes.

Der Blick in das Innere

Besonders aufschlussreich ist die offene Unterseite. Sie ermöglicht einen direkten Blick auf Bereiche, die über lange Zeit vor Reinigung und äußerer Beanspruchung geschützt waren.

Im Inneren befinden sich Reste des ursprünglichen Gusskerns, unregelmäßige Strukturen des Herstellungsprozesses sowie mineralische Ablagerungen. An mehreren Stellen sind weiße kristalline Ausblühungen vorhanden, wie sie durch die langfristige Migration und Kristallisation mineralischer Bestandteile in porösem Kernmaterial entstehen können.

Organische Reste im Inneren

Tief in geschützten Bereichen befinden sich außerdem alte faserige und pflanzlich wirkende Materialien. Bei buddhistischen Bildwerken des Himalaya wurden Hohlräume traditionell für geweihte Substanzen, Schriftrollen und weitere Bestandteile einer rituellen Konsekration genutzt.

Die vorhandenen Materialien wurden bewusst nicht entfernt. Eine genaue Bestimmung und Datierung wäre nur durch eine entsprechende Laboruntersuchung möglich. In ihrem heutigen Zustand bilden sie jedoch einen interessanten Bestandteil der überlieferten Objektgeschichte.

Himalayische Bronzekunst für eine anspruchsvolle Sammlung

Die Qualität dieses Shakyamuni beruht auf dem Zusammenspiel mehrerer Merkmale: dem ungewöhnlich substantiellen Guss, der erhaltenen Feuervergoldung, der sorgfältigen Kaltbearbeitung, der gravierten Gewanddekoration und dem weitgehend unberührten technischen Befund im Inneren.

Mit 4,2 kg bei nur 37,5 cm Höhe besitzt die Figur eine bemerkenswerte materielle Dichte. Gleichzeitig bewahrt sie jene stille und konzentrierte Ausstrahlung, die hochwertige buddhistische Altarbronzen des westlichen Himalaya auszeichnet.

Ein eindrucksvoller Shakyamuni Buddha des 18. Jahrhunderts für eine Sammlung bedeutender buddhistischer und himalayischer Kunst.

Jedes Objekt wird vor dem Angebot untersucht: Material, Guss- oder Schnitztechnik, Oberfläche und Altersspuren werden mit dokumentierten Referenzen verglichen. Sie erhalten ein Echtheitszertifikat sowie eine offizielle Rechnung mit Angaben zu Epoche, Material und verfügbarer Herkunft.

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Eine Fachkraft sitzt am Schreibtisch zwischen Buddha-Statuen, mit Unterlagen und einem Laptop.

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Ikonografie
Sitzend

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    “Erstaunlich effizienter Service und schnelle Lieferung.”

    Amanda19.08.2026
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    “Es ist sicher und sehr schnell angekommen. Es ist genau wie auf den Fotos und in der Beschreibung.”

    Pawel11.04.2026
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    Ed van BreugelGekauft: Antiker Buddhakopf

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